Netcup Domain-Weiterleitung einrichten – so klappt’s ohne Heckmeck
Du willst bei Netcup eine Domain-Weiterleitung einrichten, weißt aber nicht so recht, wie? Kein Stress. In dieser Anleitung zeig ich dir Schritt für Schritt, wie du deine Domain sauber umleitest. Ohne Technikfrust, aber mit einem Hauch Pixelmagie.
Inhalt
Ah! statt blah, blah, blah
Weil unsere Zeit zu kostbar ist, um langweilige Infos zu lesen.
Ja wo ist sie denn, die Einstellung?
Die Domain-Weiterleitung in Netcup einrichten – eigentlich easy. Aaaber…
Ich hab selbst kürzlich ein bisschen geflucht. Eigentlich wollte ich nur schnell in Netcup die brandneue Domain meines Kunden weiterleiten. Jepp, sowas macht eine Pixelmagierin für ihre lieben Kunden.
Ist auch kein Problem – das sollte nämlich eigentlich ganz simpel sein.
Sollte. Eigentlich. War’s aber nicht. Ich hab gesucht wie ein Trüffelschwein auf Koffein, konnte die Stelle aber trotzdem nicht wiederfinden. Das Lustige ist – ich hatte das erst kurz zuvor gemacht – bei meinem eigenen Umzug zu Netcup (neuer Lieblingshoster). Und trotzdem – keine Chance. Ich hab‘ die Stelle einfach nicht mehr gefunden.
Hilft nix – Krönchen richten (oder Pixelmagierinnenhut), Support anrufen.
Fun-Fact: Der Support-Mitarbeiter war zwar supernett, aber genauso ratlos wie ich (grins). Armer Kerl – gerade erst frisch ins Getümmel gestürzt, und dann kommt die Pixelmagierin daher und fragt ihn sowas…
Damit du dir nicht auch erst einen Wolf suchen und dan arme Supporter quälen musst, habe ich für dich (und mein künftiges Ich) diese kleine Anleitung geschrieben. Nochmal eine Tasse Kaffee holen und los gehts!
Netcup Domain-Weiterleitung ganz easy: Hier kommt die Schritt-für-Schritt-Anleitung!
Schritt 1: Ins CCP einloggen
Bevor’s losgeht mit der Netcup Domain-Weiterleitung, musst du dich erstmal ins CCP (Customer Control Panel) einloggen.
Falls du ganz neu bei Netcup bist: CCP klingt sehr nerdig und ist einfach nur das nette Backend von Netcup. Du findest es unter:
customercontrolpanel.de
Dort gibst du deine Zugangsdaten ein – Benutzername, Passwort, und zack bist du drin. Falls du erstmal dein Passwort suchen musst: keine Sorge, geht uns allen so (grins).
Links im Menü auf „Produkte“ klicken – dort siehst du alles, was du bei Netcup gekauft hast.
Wähle dein Webhosting-Paket aus – zum Beispiel „Webhosting 4000 NUE“.
Jetzt öffnet sich eine Übersicht – mit Tabs (…die du erstmal ignorieren darfst).
Schritt 2: Nicht von den Tabs verwirren lassen – einfach scrollen
Wenn du dein Webhosting-Paket ausgewählt hast, öffnet sich eine neue Ansicht mit zig Tabs – „Übersicht“, „Leistungen“, „Verträge“ … alles superklasse, aber du brauchst das jetzt gerade nicht.
Stattdessen:
Scroll einfach weiter runter.
Und zwar so lange, bis du den Abschnitt findest mit dem Titel:
„Globale Verwaltung und Konfigurationen der Domain [deine Domain]“
→ Genau hier versteckt sich die Einstellung für die Netcup Domain Weiterleitung.
Schritt 3: Der magische Klick auf „Einstellungen bearbeiten“
Wenn du im richtigen Bereich angekommen bist (jepp, genau – dort, wo „Globale Verwaltung und Konfigurationen der Domain“ steht), kommt jetzt der spannende Moment:
Such den Button „Einstellungen bearbeiten“ – der sitzt direkt unter deiner Domain.
Ein Klick darauf öffnet das Fenster für die Domain-Einstellungen. Und genau da müssen wir hin, um bei Netcup deine Domain weiterzuleiten. Jetzt wird’s endlich spannend.
Schritt 4: Zieladresse eingeben und Weiterleitungstyp wählen
Jetzt bist du im Fenster „Domain Einstellungen ändern“ – also dem Ort, an dem die eigentliche Domain-Weiterleitung bei Netcup eingerichtet wird. Links siehst du, wie’s vorher aussieht – rechts, wie’s nachher aussehen sollte.
Wähle den Hosting-Typ, also den gewünschten Weiterleitungstyp.
301 – Dauerhaft verschoben:
Wenn du die Domain wirklich dauerhaft auf eine andere Adresse weiterleiten willst (z. B. bei einem Domainumzug oder Rebranding).
→ Gut für SEO, Google versteht: Die neue Seite ist der Ersatz.
302 – Temporär verschoben:
Wenn du nur vorübergehend umleiten möchtest – etwa auf eine Wartungsseite oder bei saisonalen Kampagnen.
→ Google wertet das nicht als Umzug.
Frame – (technisch möglich, aber nicht empfehlenswert):
Leitet optisch weiter, aber die URL in der Adresszeile bleibt die alte.
Trag die Zieladresse ein – also die URL, auf die weitergeleitet werden soll (z. B. https://pixelmagierin.com).
Im Bestätigungsfeld einfach „OK“ eintippen – genau so, ohne Anführungszeichen. Hab‘ ich so auch noch nie gesehen, grins…
Und dann (auch wieder ein bisschen verwirrend, weil du ja eigentlich speichern und nicht bearbeiten willst): Klick auf „Einstellungen bearbeiten“ – das war’s!
Schritt 5 (Abschluss): Weiterleitung aktiv? Hier kannst du das nochmal prüfen.
Nach dem Klick auf „Einstellungen bearbeiten“ zeigt Netcup dir eine kurze Erfolgsmeldung („Der Website-Typ wurde erfolgreich geändert…“).
Mein Tipp:
Die Seite aktualisiert sich nicht automatisch. Klick dein Webhosting-Paket einfach nochmal an – und dann siehst du auch gleich, ob die neue Weiterleitung korrekt eingetragen ist.
Falls du ganz sicher gehen willst: Einmal im Browser aktualisieren (F5) hilft. Meistens ist die Weiterleitung übrigens sofort aktiv, auch wenn Netcup bis zu 5 Minuten angibt. Leider landest du erstmal wieder bei der Produktübersicht und musst dich nochmal bis zur Verwaltungs-Sektion durchwurschteln. Aaaaber…
Wenn alles geklappt hat, steht jetzt unter „Verwaltung und Konfiguration der Domain“:
Weitergeleitet auf: deine Zieladresse (z. B. https://pixelmagierin.com)
Weiterleitungstyp: z. B. „301 Dauerhaft verschoben“ (oder auch temporär, falls du das so eingestellt hast).
Wenn das so aussieht wie im Screenshot: Jay! Deine Domain zeigt nun offiziell auf die neue Adresse.
Und falls du die Domain (oder eine andere) nutzen willst – zum Beispiel für deine eigene Website – dann sag Bescheid. Ich helf‘ dir nicht nur bei der Weiterleitung, sondern zaubere dir gleich die komplette Website. Mit allem Drum und Dran: Texte, Design, Technik – du musst nur sagen, was du brauchst.
Übrigens: Wenn du jetzt deine Netcup-Mailadresse einrichten oder sie im Mailprogramm wie Outlook nutzen willst – auch dafür hab ich eine Anleitung – in Teil 1 (Netcup-Mail einrichten) und Teil 2 (Netcup Email-Server richtig einrichten).
Achtung, Falle: Im Plesk-Panel kannst du den Hosting Typ sehen, aber nicht ändern.
Einkleiner Merker. Vielleicht stolperst du irgendwann ins Plesk-Panel und denkst dir: „Oh, da gibt’s ja auch eine Weiterleitungsfunktion – super, mach ich’s eben hier.“
Aber Spoiler: Funktioniert nicht. Ich hab’s ausprobiert – die Schaltfläche in Plesk hat nur Deko-Charakter.
Du kannst dort zwar sehen, welcher Hosting-Typ gerade aktiv ist – ändern kannst du ihn dort aber nicht.
→ Alles, was die Netcup Domain Weiterleitung betrifft, musst du wirklich im CCP (Customer Control Panel) erledigen – also dort, wo du eben warst.
Also: Nicht verwirren lassen.
Wenn du jetzt denkst: „Coole Anleitung, aber ich will das eigentlich gar nicht selbst machen…“
Das war’s schon – und jetzt?
So, das war die komplette Anleitung zur Netcup Domain-Weiterleitung – inklusive versteckter Menüführung, OK-Magie und dem kleinen Umweg über Plesk, der keiner ist.
Wenn du jetzt denkst: „Cool – aber ehrlich gesagt hab ich gar keinen Nerv für sowas…“
Dann sag doch einfach Hallo. Ich hab‘ nämlich nicht nur Ahnung von Weiterleitungen, sondern zaubere auch Websites mit Biss und überzeugenden Texten für Unternehmen.
Schau gern mal, wie stressfrei deine neue Website online sein könnte – hier geht’s zu meinem Rundum-Service für Unternehmen.
Und versprochen: Bei mir brauchst du kein CCP – höchstens einen Cappuccino.
Keine Lust auf Klickerei?
Zu viel Technik? Kein Problem.
Ich übernehme das – und zaubere dir gleich die ganze Website dazu.
Ach so…
Das willst Du vielleicht auch noch in Sachen Netcup und Domain-Weiterleitung wissen…
Was mache ich, wenn die Domain-Weiterleitung bei Netcup nicht funktioniert?
Überprüfe zuerst, ob du eine 301-Weiterleitung und das richtige Ziel gesetzt hast. Wenn’s trotzdem hakt, kann das am DNS-Cache oder an der SSL-Umstellung liegen.
In meiner Anleitung zur Website-Wartung erkläre ich, worauf du achten solltest, damit deine Website stabil läuft.
Was ist der Unterschied zwischen Domain-Weiterleitung und Website-Umzug?
Bei einer Domain-Weiterleitung bleibt die Website, wo sie ist – nur die Adresse zeigt woanders hin.
Ein Website-Umzug bedeutet dagegen, dass die Inhalte, Datenbank und Dateien auf einen neuen Server oder Hoster übertragen werden.
Wenn du also mehr willst als nur eine Weiterleitung, sondern deine komplette Website sauber umziehen oder technisch modernisieren möchtest, findest du hier die passende Lösung: Website-Komplettpaket und Relaunch mit Rundum-Service (optional mit Domain-Umzug)
Muss ich bei einer Domain-Weiterleitung auch etwas an meiner Website ändern?
In den meisten Fällen: nein. Wenn du nur eine Domain auf eine andere weiterleitest, läuft alles automatisch – du brauchst in WordPress oder beim Hoster nichts anzupassen.
Wichtig ist nur, dass du die dauerhafte Weiterleitung (301) nutzt, damit Suchmaschinen verstehen, dass die alte Adresse ersetzt wurde.
Wenn du allerdings eine Website auf eine neue Domain umziehen möchtest, dann solltest du auch innerhalb der Website (z. B. in internen Links oder SEO-Einstellungen) alles anpassen – sonst landen Besucher auf alten URLs.
Was ist eine Domain-Weiterleitung?
Eine Domain-Weiterleitung sorgt dafür, dass Besucher automatisch von einer Domain (z. B. meine-alte-domain.de) auf eine andere URL (z. B. meine-neue-domain.com) weitergeleitet werden.
Das ist praktisch, wenn sich deine Website-Adresse geändert hat, du mehrere Domains nutzt, die auf dieselbe Seite zeigen sollen – oder wenn du eine neue Domain auf eine bestehende Website umleiten möchtest.
Wichtig: Verwende eine dauerhafte 301-Weiterleitung, damit Suchmaschinen verstehen, dass die alte Adresse ersetzt wurde.
Und falls du beim Einrichten merkst, dass dir die Technik mehr Nerven raubt als gedacht: Schau dir gern meinen Webdesign-Service an – da ist das alles inklusive, ganz ohne Umleitungs-Stress.